Category Archives: KomponistenDocs

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Rainer Bach

Rainer Bach (* 14. Dezember 1947 in Bielefeld) ist ein deutscher Country-Sänger und Pedal-Steel-Gitarrist. Er war Gründungsmitglied der Gruppe Truck Stop, veröffentlichte Soloalben und arbeitete als Zahnarzt.

Musikalische Karriere

Rainer Bach lernte mit sieben Jahren das Klavierspielen. Im April 1963 entdeckte er für sich die Beatles und begann, zunächst auf der Wandergitarre zu lernen. Während seiner Schulzeit gründete er eine Beatband namens The Misfits, die vor bis zu 1000 Menschen auftrat. Nach bestandenem Abitur löste sich die Band auf. Nach der Schulzeit verpflichtete Bach sich bei der Bundesmarine und diente unter anderem auf der Gorch Fock, deren Chor er 1968 leitete. 1971 begann er ein Studium der Zahnmedizin in Hamburg.

Im Herbst 1972 gründete er zusammen mit Günter „Cisco“ Berndt, Burkhard „Lucius“ Reichling, Erich Doll, Wolfgang „Teddy“ Ibing und Eckart Hofmann die Gruppe Truck Stop. Insgesamt blieb er etwa zehn Jahre in der Band. Dort sang er und spielte Pedal-Steel-Gitarre. Er war Komponist zahlreicher Hits, darunter auch ihres ersten Charterfolgs Ich möcht’ so gern Dave Dudley hör’n und des Hits Der wilde wilde Westen zusammen mit Erich Doll. Im Dezember 1983 trat er aus der Gruppe aus, da er zwischenzeitlich als Zahnarzt arbeitete und mehr Zeit für seine Patienten benötigte. Neben seiner Arbeit mit Truck Stop beteiligte er sich als Steel-Gitarrist auch an Alben von Volker LechtenbrinkReinhard Mey und Peter, Sue & Marc.

Nach Truck Stop

Seine Zahnarztpraxis eröffnete er 1982 in Seevetal und führte diese bis 2013. Während dieser Zeit komponierte er unter anderem für andere Künstler. Außerdem schrieb er Meditationsmusik für eine Freundin beim DRK-Kurzentrum Carolinensiel und komponierte für deren Kinderhaus die Benefiz-CD Ich möchte so gern ins Kinderhaus, deren Titellied auf der Melodie von Ich möcht’ so gern Dave Dudley hör’n basierte.[2]

Im Jahre 1992 veröffentlichte er sein erstes Soloalbum Auf meine Art über Dino Music; 2014 erschien sein Album Ich bin nicht mehr der Alte über DTM Musik. Neben seinen Soloalben ist er Mitglied der All-Star-Country-Band Third Coast, in der auch unter anderem Nils TuxenWerner Becker und Uwe Lost spielten.[3]

Ende 2019 nahm er an der zweiten Staffel von The Voice Senior teil und schied in den Sing-offs aus. Sein Coach war Michael Patrick Kelly.

https://de.wikipedia.org/wiki/Rainer_Bach_(Musiker)

https://www.facebook.com/drrainerbach/?locale=de_DE

https://www.facebook.com/watch/?v=1085174399647662

https://www.bild.de/unterhaltung/tv/tv/truck-stop-gruender-country-comeback-fuer-rainer-bach-66369622.bild.html


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Tobias Riether

Tobee (* 24. Juni 1985 in Geislingen an der Steige; eigentlich Tobias Riether[3]) ist ein deutscher Partyschlagersänger, Konzertveranstalter und Zahnarzt.

Tobias Riether lernte in seiner Jugend mehrere Instrumente und nahm Gesangsunterricht. Mit 15 gründete er eine Rock-Coverband, mit 18 gewann er einen Talentwettbewerb in Partymusik und wurde Leadsänger einer baden-württembergischen Showband.

Einen ersten Erfolg hatte er 2006 mit dem selbstgeschriebenen Titel Die Ina. Er fand in Köln bei Xtreme Sound Produzenten, die das Lied auf zahlreichen Partysamplern unterbrachten. Im Jahr darauf hatte er mit Banane, Zitrone einen Hit, der auf dem Ballermannhits-Sampler landete und dazu führte, dass er seitdem fest im Bierkönig auf Mallorca engagiert ist. Es folgten weitere Hits wie die Remakes Lotusblume, im Original von den FlippersWesterland von den Ärzten und Eine weiße Rose von den Kastelruther Spatzen.

2008 nahm der Major EMI Tobee unter Vertrag und produzierte für die Fußball-EM den Song ’72, ’80, ’96, 2008, der zumindest vom Titel her an den Hit ’54, ’74, ’90, 2006 der Sportfreunde Stiller zur Fußball-WM zwei Jahre zuvor erinnerte. Damit hatte Riether erstmals einen Charthit und erreichte Platz 70 der deutschen Singlecharts. Mittlerweile gehört Tobee zu den etablierten Entertainern auf Sommer- wie Winterpartys.

Im Sommer 2009 hatte der Sänger zusammen mit Chris Andrews seinen zweiten Charterfolg. Andrews Hit Pretty Belinda aus dem Jahr 1969 wurde um einen deutschen Refrain und um ein untergehendes Schlauchboot ergänzt und so zum Sommer-Partyhit.

Im Sommer 2014 erschien seine Single Blau wie das Meer, seit deren Erscheinen er sich mit Plagiatsvorwürfen auseinandersetzen muss. Die Single weist starke Ähnlichkeiten mit dem gleichnamigen Lied der Gruppe Mr. Hurley & die Pulveraffen auf.

Sein im Dezember 2017 erschienener Song Helikopter 117 (Mach’ den Hub Hub Hub), der am 8. März 2019 in die deutschen Singlecharts einstieg, erhielt im Oktober 2020 eine Goldene Schallplatte für 200.000 verkaufte Einheiten und im Juli 2023 die Platin-Schallplatte. Es ist ein Cover des Songs „Medicopter Mainz17“ (in Anlehnung an die Fernsehserie Medicopter 117 – Jedes Leben zählt), der auf den Medimeisterschaften 2017 bekannt geworden ist und in dem Jahr über längere Zeit den 1. Platz der deutschen Spotify Viral Charts belegte.[5][6][7]

Neben seiner Karriere als Sänger hat Tobee mit „Brainstall“ ein eigenes Label und ist als Produzent für andere Künstler aktiv, wie z. B. DJ Düse, Vroni, Daaan oder Danito Lopez.[8]

https://de.wikipedia.org/wiki/Tobee#:~:text=Tobias%20Riether%20lernte%20in%20seiner,dem%20selbstgeschriebenen%20Titel%20Die%20Ina.

https://www.youtube.com/@TobeeOfficial


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Hans Wolf

Hans Wolf, geb. 31.05.1958 in Braunschweig, ist ein deutscher Arzt und Konzertpianist und multi-medialer Künstler. Von 1977 bis 1985 studierte er Medizin und arbeitete als Stabsarzt. Er gab etliche kabarettistische Shows bei Tagungen der Ganzheitsmedizin in Bad Herrenalb.

Er absolvierte ein klassisches Klavierstudium bei Prof. Edith Picht-Axenfeld in Freiburg mit Diplomabschluß

  • Uraufführungen eigener Kompositionen bei den Münchner Festivals für zeitgenössische Musik/ Kunst von der MGNM (Münchner Gesellschaft für Neue Musik) und der Gruppe Echtzeithalle.
  • Mitglied bekannter Ensembles: Haggard: Medieval Metal mit klassischen Einflüssen, gegr. 1993; Tourneen führen quer durch Europa und nach Mexico (2001). Drei CD´s, eine DVD
  • Trio Superstrada, gegr. 1995 (hier neben Klavier auch gel. Akkordeon, Gitarre oder Djembe spielend): polystilistisches Musiktheater mit Stephan Lanius (Kontrabass) und Michaela Götz (Gesang, Flöten). Eine CD, ein Demovideo.
  • Eine kurze Zeit Mitglied des PHREN-Musiktheaters München.
  • Ensembles für freie Improvisation aus Münchner Avantgarde- und Jazzkreisen: Mit der bekannt gewordenen Gruppe N.I.E. (New Improvisors Ensemble), gegr. 1993, nach einem Jahr wieder aufgelöst, trat Wolf in Konzerten auf öffentl. Plätzen und im Jazz- Club Unterfahrt etc. auf. N.I.E. findet in den folgenden Gruppen, denen Wolf angehört, teilweise eine Fortsetzung:
  • Trio Animali (gegr. 1994, Auftritte u. a. im Club 2 und beim Jazzfest München 1995) mit G. Geisse (g) und L. Hahn (vl), Gruppe ECHT (gegr. 2000, Auftritte bei der langen Nacht der Musik ´01, Vertonung Computer-animierter Bilder bei „Echtzeit 2001“, Gruppe Asyl-Art (gegr. 2000, u. a. Gedicht und Bildvertonungen bei den Asylart-Festivals ´00 und ´01).
  • Gründungsmitglied der Jazz-Bigband „Forum 2“ (seit 1993), Kulturverein Olympiadorf München.
  • Duos: Duo Capriccioso mit Andreas Suttner (Violoncello), gegr. 1999: Musik ‚von unterhaltsam bis ernst‘.
  • Duo mit Anne Greve (Mezzosopran), gegr. 2001: A swinging kind of music.
  • Live-Stummfilmvertonungen im Trio (gegr. 1998) mit Thomas Hüter (perc, fl) und Stephan Lanius (b): „Metropolis“, „Nosferatu“, „Dr. Caligari“.
  • Zusammenarbeit mit den Regisseuren Javier Andrade und Martina Veh (München) seit 1995, mit Alexander Schilling (Nürnberg) seit 2001, als Komponist und Pianist bei Musiktheater- und multimedialen Projekten.
  • Zusammenarbeit mit Dieter Trüstedt seit 1999: Mehrere Vorträge bei den von ihm organisierten „Montagsgesprächen“, u. a. über eigenes Komponieren; gemeinsame Gestaltung der Musik für die Performance „Genesis“.
  • Kompositionsaufträge für Theatermusik, Bigbands, Modeschauen, Kunst- und Literatur- Vertonungen.
  • Aufträge als Studiomusiker, insb. für Klaviermusik in Fernsehfilmen.
  • Auftritte als vielseitiger Partypianist bei Feiern aller Art; regelmäßig als Bar- und Cafehauspianist, z. B. im Cafe am Beethovenplatz und Cafe Giesing München.
  • Engagements als Korrepetitor und Keyborder bei tournierenden Musikalproduktionen.
  • Pädagogische Tätigkeiten: Klavierpädagoge mit neuen kreativitätsbetonten Konzepten, Klavierspieltechnik nach der Langenhan- Serkin-Schule, klass. Unterricht auch als Vorbereitung für die Aufnahmeprüfung an Musikhochschulen, inkl. Theorie und Gehörbildung. Unterricht in Rock-, Pop- u. Jazz-Piano und sonst. Klavierimprovisation; Entwicklung und Leittung von Improvisations- und Kompositionskursen, z. B. mit dem Titel: Entdecke Deine eigene Musik; seit 1995 Dozent an der Musikschule-VHS Grafing; Organisation der Schülerkonzerte für den Pianistenclub München.
  • Aktive Mitgliedschaften: Gesellschaft für Neue Musik und Musikerziehung Darmstadt, internationale Ferienkurse für Neue Musik Darmstedt, bayrischer Tonkünstlerverband, Pianistenclub e. V., MGNM (Münchner Gesellschaft für Neue Musik), Echtzeithalle e.V.

web

youtube


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Christoph Wagner

Wenige kennen den Musiker Christoph Wagner. Wer ihm beim Improvisieren am Klavier zuhörte, verstand, dass es diese unmitelbare Nähe zur Musik ist, die ihn antrieb und antreibt, eine Wissenschaft für Musiker zu schaffen.

Am 20.5.1931 in Marburg geboren, wuchs Christoph Wagner in Weilburg/Lahn in einem kulturell vielfältig anregenden Elternhaus auf. Aus dem Knabensopran entwickelte sich trotz kriegsbedingt nur sporadischen Klavierunterrichts ein feinsinniger Pianist, der sich die großen Werke der Klavier- und Geigenliteratur erschloss. Schon in der Jugend war er ein einfühlsamer Kammermusikpartner und Liedbegleiter. Von früher Kindheit an war ihm auch das Improvisieren selbstverständlich. Lebenslang blieb es seelischer Ausgleich – später in einer musikalischen Sprache, die teils an Bach, oft auch an Brahms
oder Schumann erinnerte.

1958 – 1963Musikstudium in Detmold – Hauptfach Dirigieren bei Martin Stephani, Klavier bei Renate Kretschmar-Fischer, Tonsatz bei Günter Bialas

Christoph Wagners Sehnsucht nach Musik war so beständig, dass er 1958 nach seinem Medizinstudium („aus Vernunft“) und anschließender Promotion noch ein Musikstudium mit Hauptfach Dirigieren aufnahm. In Detmold genoß er die musikalisch erfüllte Zeit- andererseits schlichen sich Zweifel ein:
„Die Idee zu einer systematischen Erforschung der physiologischen Grundlagen der Musikausübung entstand während meines Musikstudiums, das sich an ein Medizinstudium anschloss. Vor dem gedanklichen Hintergrund der Naturwissenschaft mit ihrem Bemühen, Einsichtenund Entscheidungen so weit wie möglich objektiv abzusichern, wirkte es merkwürdig, dass man sich in der musikalischen Ausbildung nur aufsubjektive Erfahrung berief, trotz offensichtlicher Widersprüche in Methoden und Ergebnis. Erfolge wurden bewundert, Misserfolge meist mit mangelnder Begabung erklärt, nicht aber auf ihre Ursachen hin untersucht. Über sich häufende Sehnenscheidenentzündungen und ähnliche Beschwerden schwieg man konsequent. Dass viele meiner Mitstudenten ihrer Sache nicht sicher waren und unter Selbstzweifeln litten, war nicht zu übersehen. Im Verlauf des Studiums wurde mir immer deutlicher, dass sich an diesem Dilemma einiges ändern ließe, wenn man die Arbeit des Musikers und
ihre physiologischen Voraussetzungen wissenschaftlich untersuchen würde. 1963, am Ende seines Detmolder Musikstudiums, sagte er seiner damaligen Klavierdozentin Renate Kretschmar-Fischer auf einem Spaziergang voraus: „Es wird ein Institut geben, das sich hauptamtlich um diese Aufgabe kümmert. – Elf Jahre später war es soweit.

http://www.christoph-wagner-musikphysiologie.de

https://dgfmm.org/nachruf-christoph-wagner


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Kwame Boaten

Kwame ist etwas ganz Ungewöhnliches als Zusammenarbeit zwischen einem afrikanischen Trompeter und Metal-Musiker (Kwame Boaten) und einem schwedischen Gitarristen, der sich bislang vor allem der Klassik verschrieben hat (Carl Ljungström). Sie lernten sich vor einigen Jahren in einem Wohnheim für Musikstudenten in London kennen. Dies sollte der Beginn von „Volatile“ sein.

Auf dem Albumcover sehe ich ein verschwommenes Bild eines dunkelhaarigen Typen mit Dreadlocks. Ja, ich glaube, ein anderer schwedischer Hip-Hop-Künstler, der mit Ken und den Jungs abhängt. Oh, was für einen Fehler habe ich gemacht. Der in Ghana geborene Kwame Boaten hat mit seiner ruhigen, einnehmenden Musik ein neues Licht in den Pop-Nebel gebracht. Nach einigen Jahren an der Musikschule in London fand er Calle Ljungström, einen ehemaligen Metal-Musiker. Die beiden begannen eine langsame und vorsichtige Zusammenarbeit und jetzt hören wir das Endergebnis. Schnell wird klar: Wenn man zwei Musiker mit so unterschiedlichen Hintergründen in ein Studio bringt, funktioniert das wirklich gut.

Das Album Volatile lässt sich nur schwer präzise beschreiben, da es sich so stark von anderen Produktionen dieses Genres unterscheidet. Für die wunderschönen Streicher und Gitarren ist Calle Ljungström verantwortlich. Und Kwame für seine wundervoll schöne, helle Stimme. Im Studio finden wir auch Namen wie Magnus Frykberg, Pontus Olsson und Lars Halapi, die ebenfalls noch nie zuvor in ähnlichen Kontexten aufgetreten sind. Eine spannende Zusammenarbeit, über die ich mehr erfahren möchte. Wenn es für ein weiteres Album reicht.

Die Gefahr einer Wiederkäuung unerträglicher, schmieriger Musik liegt in der Luft, wenn ein klassischer Gitarrist von Ljungströms Kaliber kurz vor der Veröffentlichung eines Albums steht. Aber um es ganz offen zu sagen: Das ist keine gute Art, sich einen runterzuholen. Der Klang ist stellenweise etwas zu klar und wohnzimmertauglich, verzichtet aber auch hier auf unnötige Spielereien.

Darüber hinaus könnte man dies wohl als Musik für Erwachsene beschreiben und manche Lieder haben stellenweise einen fast barocken Touch, der jedoch nie aufdringlich wird. Ljungström wiederum sorgt mit seinen sechs Nylonsaiten für markante Töne, die zusammen mit Boatens geschmackvoller Stimme coole, leicht melancholische Songs der ruhigen Sorte ergeben. Eine Gefahr dieser zurückhaltenden Musik besteht darin, dass sich bestimmte Elemente leicht wiederholen. Dies ist teilweise auch hier der Fall, da sich die gleiche Stimmung fast durch das gesamte Album zieht. Und es ist schön, nicht wahr, aber ein bisschen mehr Abwechslung hätte nicht geschadet.

Der Gesang kommt stellenweise Jeff Buckley nahe und ist mindestens ebenso intensiv und mitreißend. Die Tatsache, dass auch den Streichern eine ziemlich große Rolle zukommt, macht das Ganze noch exquisiter und es ist unmöglich, sich nicht einzukuscheln und es zu genießen – wie es normalerweise der Fall ist.

1993Tätigkeit als Pianist u.a. an den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel

https://www.smp.se/artikel/kwame-volatile

https://www.hungama.com/song/volatile/35229063

https://www.puls.no/937.html

https://ng.se/recensioner/musik/volatile


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Richard Bauer

Seine erste Liebe, sagt der heute (2025) 72-Jährige, war jedoch immer die Musik. Und das begann schon im Kindesalter. Wenn seine älteren Schwestern Klavierunterricht hatten, dann hörte er zu und spielte die Melodien später selbst nach – ohne Noten, nur nach Gehör. Aber auch an der Gitarre war Richard Bauer talentiert: Schon 1972 hatte er einen Auftritt in der Saarlandhalle in Saarbrücken, mit der damals in der Region bekannten Band „Studio 64“.

Hauptberuflich ging es dann zwar mit der medizinischen Karriere weiter, aber daneben blieb die Kultur für Richard Bauer immer eine „Parallelwelt“, in die er sich gerne zurückzog. Nicht nur musikalisch, auch kabarettistisch war er aktiv, mit Programmen wie „Strapsodie in Bluff“. Jetzt, nachdem er seine Laufbahn als Arzt beendet hat, kann er sich ganz der Musik widmen.

Für sein aktuelles Projekt hat Richard Bauer den Arztkittel gegen den Bademantel eingetauscht, das Markenzeichen von Udo Jürgens. Am 11. November 2014 besuchte er eines der letzten Konzerte des österreichischen Sängers.

„Sechs Wochen später die Todesnachricht von Udo, den ich kurz zuvor noch zu präsent auf der Bühne erlebte. Der Wunsch, seine großen Lieder live mit meiner 2012 gegründeten BAUERS BRASS BAND in Szene zu setzen, wurde immer stärker. 2019 war es dann soweit: Hallo Udo – ein zwei einhalb stündiges Bühnenprogramm war geboren. Ein Jahr Arrangier- und Probenarbeit und Erweiterung der Band auf jetzt neun Musiker – so können wir Udo im Dialog gefühlvoll und authentisch interpretieren. Udo, ich bin Deiner Meinung: „Die Welt braucht Lieder“.“

Mit der im Jahr 2012 gegründeten Bauers Brass Band machte er sich daran, die Titel für sein neunköpfiges Ensemble zu bearbeiten. 2019 war es dann so weit: Zum fünften Todestag von Udo Jürgens erblickte das Programm „Hallo Udo“ in der Saarburger Stadthalle das Licht der Welt. „Der Saal war zum Brechen voll“, erinnert sich Richard Bauer. Alle Konzerte ausverkauft. „Wir hätten doppelt so viele Karten verkaufen können.“ In Richard Bauers Band spielt an der Querflöte auch seine Tochter Katharina. Mit ihr singt er natürlich auch das Duett „Liebe ohne Leiden“, das schon Udo Jürgens mit seiner Tochter sang.

https://www.halloudo.de/ueber-uns

https://www.volksfreund.de/die-woch/bademantel-statt-arztkittel-von-dr-bauer-zu-hallo-udo_aid-125740523

https://www.volksfreund.de/region/konz-saarburg-hochwald/saarburger-arzt-dr-richard-bauer-geht-in-ruhestand_aid-81820633


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Krzysztof Komeda

Krzysztof Komeda (gebürtig: Krzysztof Trzciński; * 27. April 1931 in Posen; † 23. April 1969 in Warschau) war ein polnischer Jazz-Pianist und Komponist von Jazz- und Filmmusik von internationaler Bedeutung. Nach Angaben von Jan Wróblewski nimmt Komeda in Polen einen ähnlichen musikalischen Rang wie Chopin ein.

In seinen Jugendjahren erhielt er Klavierunterricht in Ostrów Wielkopolski (deutsch: Ostrowo), wo er von 1946 bis 1951 lebte. Später wurde er Schüler am Konservatorium in Posen (Klavierunterricht und Musiktheorie). Danach entschied er sich für ein Studium der Medizin. Sein Vater Mieczysław Trzciński war Bankkaufmann und übernahm im Dezember 1952 die Position eines Filial-Direktors der Polnischen Nationalbank in Poznań (Posen). Während seines Studiums wohnte er hier ab 1952 bis 1956[2] bei seinen Eltern und hatte ein eigenes Klavier.[3] Als Student knüpfte er Kontakte mit der Krakauer Untergrund-Jazz-Szene. Man traf sich in Privatwohnungen oder Nachtclubs, den „Katakomben des Jazz“.[3] Sein Interesse für Unterhaltungsmusik und Tanzmusik verschob sich von Dixieland über Bebop bis schließlich zu zeitgenössischem Jazz.

Den ersten nationalen Erfolg feierte Komeda-Trzciński im August 1956 auf dem ersten Jazz-Festival in Sopot mit dem Komeda-Sextett. Die Nachricht von einem Jazzfestival verbreitete sich zuvor wie ein Lauffeuer in ganz Polen. Die vollständig improvisierte Veranstaltung zog etwa 30 bis 50.000 junge Polen an, die auf Rasenflächen, in Parks oder in Badekörben am Strand übernachteten.

Zum Festivalbeginn fand ein Umzug statt nach Art der Paraden der New-Orleans-Orchester am Mardi Gras. Symbolisch trug das Komeda-Sextett in zwei Kästen den üblichen Jazz à la Dixieland und Tanzmusik zu Grabe. Da über das erste freie Jazzfestival alle Zeitungen berichteten, konnte danach die Jazzmusik in der Öffentlichkeit nicht mehr so einfach wie bisher verboten werden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Krzysztof_Komeda

https://en.wikipedia.org/wiki/Krzysztof_Komeda


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Elisa Kafritsas

Mein Name ist Elisa, benannt nach Beethovens „Für Elise“, einem Stück, das meine Mutter liebte. Mit 6 Jahren begann ich mit dem Klavierunterricht, unterstützt von meiner koreanischen Mutter und meinem sizilianischen Vater, und Musik war schon immer ein großer Teil meines Lebens. Nach meinem Zahnmedizinstudium 🦷 und meiner Tätigkeit als Zahnärztin kehrte ich 2020 nach 21 Jahren Pause zum Klavier zurück.🎹🎵

Elisa Kafritsas spielte bereits als 7-Jährige ihr erstes Debütklavierkonzert, gewann Preise bei „Jugend musiziert“ und spielte mit Orchestern wie der Jungen Süddeutschen Philharmonie Esslingen. Während ihrer Zahnarztkarriere pausierte die Pianistin mit koreanischen und sizilianischen Wurzeln 21 Jahre lang, reaktivierte sodann jedoch ihr schlummerndes Talent und wurde vom Dekan für Klavier der Musikhochschule Stuttgart, Professor Friedemann Rieger, persönlich unterrichtet. Es folgte ihr viral laufender Instagram Kanal „Pianotaste“, auf dem sie internationale Klavierwettbewerbe austrägt und ihre eigenen neoklassischen Kompositionen präsentiert. Die Premiere ihrer ersten Komposition „Starlight“ fand 2023 zu Gunsten der Stelp e.V. Gala statt.

Sprecherin | Speaker

Im Jahr 2023 begann ich zu komponieren, um die Gefühle während der Krankheit eines Familienmitglieds zu verarbeiten. 💉Musik war schon immer meine Art, meiner Seele Ausdruck zu verleihen. Als Kind nahm ich meine Lieblingslieder auf Kassetten auf, spielte sie nach Gehör und veränderte sie, indem ich neue Klavierläufe hinzufügte.

Sie können meine Musik unter Elisa Kafritsas auf allen Musikplattformen hören und Noten zu meinen Kompositionen auf meiner Website finden.

Chopin

Als Piano-Influencerin hat sie aber nicht nur Menschen weltweit, sondern auch ihre Familie angesteckt: ihre kleine Tochter übt mittlerweile freiwillig und auch ihr Mann haut wieder öfter in die Tasten. „Wir sind wirklich total im Klavierfieber und das tut uns allen total gut.

https://www.pianotaste.de

https://www.instagram.com/pianotaste/?hl=de

https://www.klassikradio.de/aktuelles/zahnaerztin-wird-piano-influencerin-instagramerfolge-mit-mehr-als-40-000-followern


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Peter Menger

Wir sind Deborah und Peter Menger und haben uns 1995 in einem Chor kennengelernt. Da liegt es nahe, dass wir bereits seit vielen Jahren gemeinsam Musik machen. In Chören, Bands, anderen Gesangsformationen und als Duo sind wir in Deutschland und international unterwegs. In den letzten 12 Jahren machen wir am liebsten gemeinsam mit unseren mittlerweile 4 Kindern Musik.

Seit 2016 leiten wir gemeinsam mit einem tollen Team und einem fantastischen Manager den Kinderchor Hüttenberg. Dort treffen sich wöchentlich etwa 120 Kinder, um gemeinsam unsere Kinderlieder zu singen und die nächsten Musicals und Konzerte vorzubereiten. (Chorproben sind Montags um 17:30 Uhr in der Evangelischen Freien Gemeinde in Hüttenberg-Hochelheim – in Corona Zeiten treffen wir uns mit viel Abstand auf dem Sportplatz hinter dem Gemeindehaus bzw. wir bitten aufgrund der begrenzten Plätze um Anmeldung auf der EFG-Homepage bei Veranstaltungen.)

Darüberhinaus engagieren wir uns in Gottesdiensten und Veranstaltungen der umliegenden Gemeinden und in der Arbeit des Vereins sdg (soli deo gloria) e.V.

https://www.youtube.com/@mengermusic/videos

https://www.orthopaediezentrum-giessen.de/oz/team/dr-med-peter-menger


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Arthur Wolff

Personendaten

Hauptname:Wolff, Arthur
geboren:28. Febr. 1885 Guttentag (Oberschlesien)/Dobrodzień, Deutschland/heute: Polen
gestorben:23. Dez. 1945 Shanghai, China
Mutter:Eugenie Wolff, geb. Straßmann (gest. vor 1939)
Vater:Berthold Wolff (gest. vor 1939), Dr., Arzt
Ehe/Partnerschaft:∞ 23. Dez. 1916 Berlin Elisabeth Wolff, geb. Heine (geb. 13. Okt. 1889), Exil 1939 in Shanghai
Muttersprache:Deutsch
Staatsangehörigkeit:deutsch, 1941? staatenlos
Grabstätte:Shanghai

Berufe/Tätigkeiten

Überblick:Arzt, Dirigent, Pianist, Organist, Begleiter, Komponist, Bearbeiter
Ausbildung/Studium:Berlin: Köllnisches Gymnasium (Abitur), Medizinstudium, Klavierunterricht bei einer Schülerin Theodor Kullaks, Sternsches Konservatorium (1908-1910? in der Kapellmeisterklasse von Arno Kleffel), Sternsches Konservatorium (1905-1907 Teilnahme an den musiktheoretischen Sonderkursen von Wilhelm Klatte und 1908/1909 bis 1909/1910 Studium in der Kapellmeisterklasse von Arno Kleffel)
Anstellung/Mitwirkung/Gründung:Opernhäuser/TheaterWeimar: Großherzogliches Hoftheater (1911/1912 Solorepetitor-Volontär) Erfurt: Stadttheater (1912-1914 Kapellmeister, Korrepetitor), Shanghai: russische Oper, russisches Ballett (1941-1945 Dirigent)InstrumentalensemblesShanghai: Kapelle Dr. Arthur WolffChöreShanghai: chinesischer Chor (Chorleiter)KirchenShanghai: China Hungchao College Church (Organist), Union Church (Organist)Organisationen/VerbändeBerlin: Jüdischer Kulturbund
Mitgliedschaften:Reichsmusikkammer (1937 Ausschluss), Shanghai Musicians Association
Titel/Auszeichnungen:Akademische Titel Dr. med. (1909)

https://www.lexm.uni-hamburg.de/object/lexm_lexmperson_00002505